Grüne Monstera mit großen Blättern in weißem Blumentopf.

Monstera Pflege: Standort, Gießen und Pflegetipps

Die Pflege von Monstera ist unkompliziert, trotzdem führen falsche Standortbedingungen oder zu viel Wasser schnell zu Problemen. Die Monstera deliciosa stammt aus den tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas und wächst dort im Schatten großer Bäume. Häufige Pflegefehler bei Monstera sind Staunässe, Lichtmangel oder dauerhaft trockene Raumluft. Wer die Grundlagen beherrscht, wird mit kräftigem Wachstum und den typischen Blattlöchern belohnt. In diesem Monstera Pflege Guide erfahren Sie alles über Standort, Gießen, Düngen und häufige Probleme.

Monstera Standort

Der richtige Standort für Ihre Monstera entscheidet über gesundes Wachstum. In ihrer natürlichen Umgebung wächst sie halbschattig unter dem Blätterdach tropischer Wälder. Ein heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung ist ideal. Ost- und Westfenster eignen sich besonders gut. Die Temperaturen sollten ganzjährig zwischen 18 und 25 Grad liegen. Zugluft und kalte Standorte schaden der Pflanze.

Lichtbedarf und Sonneneinstrahlung

Direkte Mittagssonne verursacht Sonnenbrand und braune Flecken auf den Blättern. Ein Abstand von ein bis drei Metern zum Fenster ist optimal. Bei Südfenstern empfiehlt sich ein leichter Sichtschutz. Zu dunkle Standorte führen zu schwachem Wachstum und verhindern die Ausbildung der typischen Blattlöcher.

Optimale Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit

Monstera bevorzugt gleichmäßige Temperaturen. Temperaturen unter 15 Grad verlangsamen das Wachstum deutlich. Ideal sind 20 bis 25 Grad. Mittlere Luftfeuchtigkeit reicht aus, höhere Luftfeuchte fördert jedoch größere und kräftigere Blätter. Regelmäßiges Besprühen oder ein Luftbefeuchter wirken unterstützend.

Standortwechsel vermeiden

Häufiges Umstellen verursacht Stress. Drehen Sie die Pflanze stattdessen regelmäßig leicht, damit sie gleichmäßig wächst. Im Sommer kann Monstera an einen geschützten, halbschattigen Platz im Freien gestellt werden. Direkte Sonne und Wind sollten vermieden werden.

 

Monstera umtopfen

Monstera wächst zügig und bildet ein kräftiges Wurzelsystem. Regelmäßiges Umtopfen sorgt für ausreichend Platz und frische Nährstoffe. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr.

Das richtige Substrat wählen

Monstera benötigt lockere, nährstoffreiche und gut durchlässige Erde. Ideal ist hochwertige Zimmerpflanzenerde, gemischt mit Kokosfasern und Perlite. Staunässe muss unbedingt vermieden werden. Eine Drainageschicht aus Blähton im Topfboden ist empfehlenswert.

Monstera umtopfen – Schritt für Schritt

Gießen Sie die Pflanze am Vortag leicht an. Lösen Sie den Wurzelballen vorsichtig aus dem Topf. Entfernen Sie alte Erde und beschädigte Wurzeln. Setzen Sie die Pflanze in einen um etwa 20 bis 30 Prozent größeren Topf. Füllen Sie frisches Substrat auf und drücken Sie es leicht an. Anschließend mäßig gießen.

Häufige Fehler vermeiden

Zu große Töpfe speichern zu viel Feuchtigkeit und begünstigen Wurzelfäule. Verwenden Sie sauberes Werkzeug. Luftwurzeln sollten nicht abgeschnitten, sondern in Richtung Erde geleitet werden.

 

Monstera gießen: So oft und so viel

Beim Gießen gilt: weniger ist mehr. Monstera bevorzugt gleichmäßig leicht feuchte Erde, verträgt jedoch keine Staunässe.

Wasserqualität beachten

Verwenden Sie zimmerwarmes, abgestandenes Wasser. Sehr hartes Wasser kann Kalkrückstände verursachen, ist jedoch meist unproblematisch, solange korrekt gegossen wird.

Gießtechnik und Staunässe vermeiden

Gießen Sie erst, wenn die oberen zwei bis drei Zentimeter Erde trocken sind. Gießen Sie durchdringend und entfernen Sie überschüssiges Wasser nach etwa 15 Minuten aus dem Untersetzer. Im Winter deutlich sparsamer gießen.

Bewässerung optimieren

Im Sommer reicht meist ein Gießrhythmus von sieben bis zehn Tagen. Im Winter genügen zehn bis vierzehn Tage. Hängende Blätter deuten auf Wassermangel hin, gelbe Blätter meist auf Überwässerung.

 

Frau gießt Monstera-Pflanze von oben.


Monstera düngen für kräftiges Wachstum

Für große, gesunde Blätter benötigt Monstera regelmäßig Nährstoffe. Besonders während der Wachstumsphase ist eine gezielte Düngung wichtig.

Der richtige Dünger

Flüssiger Grünpflanzendünger eignet sich am besten. Von März bis September alle zwei Wochen in halber Konzentration düngen. Lieber regelmäßig und mild als selten und stark.

Düngefehler vermeiden

Düngen Sie niemals in trockene Erde. Weiße Ablagerungen auf dem Substrat deuten auf Salzansammlungen hin. Spülen Sie die Erde in diesem Fall gründlich mit klarem Wasser durch.

Organische Alternativen

Wurmhumus oder milde Bio-Flüssigdünger versorgen die Pflanze schonend mit Nährstoffen und reduzieren das Risiko einer Überdüngung.

 

Monstera schneiden: Wann und wie

Ein Rückschnitt ist möglich, wenn die Pflanze zu groß wird oder beschädigte Blätter vorhanden sind. Monstera ist schnittverträglich.

Beschädigte Blätter entfernen

Gelbe oder stark beschädigte Blätter sollten Sie direkt am Stielansatz entfernen. Verwenden Sie sauberes, desinfiziertes Werkzeug.

Richtige Schnitttechnik

Schneiden Sie Triebe oberhalb einer Blattachsel. Dort treibt die Pflanze meist neu aus. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr.

Pflege nach dem Schneiden

Nach dem Schnitt normal weiterpflegen. Zusätzliche Düngung ist nicht notwendig. Neue Triebe erscheinen meist innerhalb weniger Wochen.

 

 

Monstera vermehren durch Stecklinge

Die Vermehrung der Monstera gelingt am einfachsten über Stecklinge. Frühling und Sommer bieten die besten Voraussetzungen.

Stecklinge Schritt für Schritt

Schneiden Sie einen Trieb mit mindestens einem Blatt und idealerweise einer Luftwurzel ab. Stellen Sie den Steckling in Wasser. Nach vier bis sechs Wochen bilden sich Wurzeln.

Pflege der Jungpflanzen

Pflanzen Sie den bewurzelten Steckling in lockere Erde. Halten Sie das Substrat leicht feucht. Düngen Sie in den ersten Wochen nicht.

Alternative: Abmoosen

Beim Abmoosen bildet der Trieb bereits an der Mutterpflanze Wurzeln. Diese Methode ist besonders bei großen Pflanzen zuverlässig, benötigt aber mehr Zeit.

 

Krankheiten und Schädlinge bei Monstera

Monstera ist robust, wird jedoch bei falscher Pflege anfällig. Staunässe begünstigt Pilzerkrankungen, trockene Luft fördert Schädlinge.

Häufige Schädlinge erkennen

Spinnmilben, Schildläuse und Thripse sind die häufigsten Schädlinge. Typische Anzeichen sind Gespinste, klebrige Beläge oder silbrige Flecken.

Vorbeugende Maßnahmen

Regelmäßige Kontrolle der Blattunterseiten hilft, Befall früh zu erkennen. Neue Pflanzen sollten zunächst separat stehen. Staub auf großen Blättern regelmäßig entfernen.

Behandlung

Beginnen Sie mit mechanischem Entfernen und Abbrausen. Neemöl oder Schmierseifenlösungen sind wirksam und schonend. Isolieren Sie die Pflanze bis zur vollständigen Befallskontrolle.

Kranke Monstera Pflanze im Topf.


Monstera braune Flecken, gelbe Blätter und fehlende Blattlöcher: Ursachen und Lösungen

Die häufigsten Probleme lassen sich meist eindeutig auf Licht, Wasser oder Nährstoffe zurückführen. Beobachten Sie neue Blätter, Substratfeuchte und den Standort. So erkennen Sie Ursachen frühzeitig und vermeiden Folgeschäden.

Monstera gelbe Blätter

Gelbe Blätter entstehen meist durch zu viel Wasser. Auch Nährstoffmangel kann eine Rolle spielen, besonders wenn ältere Blätter gelb werden. Ein einzelnes gelbes Altblatt ist oft normal. Prüfen Sie die Erde und reduzieren Sie die Wassergaben, wenn sie dauerhaft feucht bleibt.

Blattränder und Blattspitzen werden braun

Braune Spitzen entstehen häufig durch trockene Luft oder unregelmäßiges Gießen. Überdüngung kann ebenfalls braune Ränder verursachen. Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit und spülen Sie bei Verdacht auf Salzansammlungen das Substrat gründlich durch.

Keine neuen Blattlöcher

Fehlende Blattlöcher sind meist ein Zeichen von Lichtmangel oder jungem Pflanzenalter. Stellen Sie die Monstera heller, aber ohne direkte Sonne. Mit mehr indirektem Licht werden neue Blätter oft größer und stärker geschlitzt.

 

Ist Monstera giftig für Menschen und Haustiere?

Monstera ist giftig für Menschen und Haustiere. Alle Pflanzenteile enthalten Calciumoxalat, das Schleimhautreizungen auslösen kann. Stellen Sie die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern, Katzen und Hunden auf. Bei Verzehr oder starken Symptomen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Unbedenklich für Haustiere?

Nein. Katzen und Hunde reagieren oft mit vermehrtem Speicheln, Erbrechen oder Schluckbeschwerden. Schon Anknabbern kann Beschwerden auslösen. Positionieren Sie die Monstera so, dass Tiere nicht herankommen.

Sicher für Kinder?

Für kleine Kinder ist Monstera nicht geeignet, wenn die Pflanze erreichbar ist. Die Blätter sollten nicht in den Mund genommen werden. Ein höherer Standort oder ein abgesperrter Bereich ist sinnvoll.

Vergleich mit anderen Pflanzen

Viele Aronstabgewächse enthalten ähnliche Stoffe. Monstera ist daher keine Ausnahme. Wer eine haustierfreundliche Alternative sucht, sollte ungiftige Zimmerpflanzen wählen.

 

Monstera Pflege – Zusammenfassung

Die Monstera Pflege ist einfach, wenn Standort und Wassermenge passen. Stellen Sie die Pflanze hell ohne direkte Sonne. Gießen Sie erst, wenn die oberste Erdschicht antrocknet, und vermeiden Sie Staunässe. Düngen Sie in der Wachstumszeit regelmäßig in halber Konzentration. Topfen Sie junge Pflanzen alle ein bis zwei Jahre um und geben Sie größeren Exemplaren eine Rankhilfe. So bleibt Ihr Fensterblatt gesund und entwickelt kräftige, dekorative Blätter.

Häufigste Pflegefehler

Der häufigste Fehler ist zu viel Wasser. Auch zu dunkle Standorte verhindern Blattlöcher. Direkte Sonne verursacht Flecken. Überdüngung führt zu braunen Rändern. Trockene Luft begünstigt Schädlinge.

Monstera kaufen: Worauf achten

Achten Sie auf feste, gesunde Blätter ohne großflächige Flecken. Kontrollieren Sie Blattunterseiten auf Schädlinge. Wählen Sie kräftige Pflanzen mit stabilem Stamm. Transportieren Sie die Monstera im Winter geschützt vor Kälte.

Belohnende Pflanzenpflege

Mit stabilen Bedingungen wächst Monstera zuverlässig und bildet mit der Zeit größere Blätter. Eine Rankhilfe unterstützt den natürlichen Kletterwuchs. Regelmäßige Kontrolle und eine ruhige Routine reichen meist aus.

 

Glückliche Frau hält eine Monstera-Pflanze im Topf in den Händen.


Monstera Pflege im Winter

Im Winter wächst die Monstera langsamer. Weniger Licht und trockenere Heizungsluft sind die größten Herausforderungen. Passen Sie Gießen und Standort leicht an, um Stress zu vermeiden.

Winterruhe respektieren

Von November bis Februar benötigt die Monstera weniger Wasser. Düngen Sie in dieser Zeit nicht. Achten Sie auf Temperaturen über 15 Grad und vermeiden Sie kalte Zugluft.

Licht im Winter optimieren

Rücken Sie die Pflanze näher ans Fenster, ohne sie direkter Sonne auszusetzen. Bei sehr dunklen Standorten können Pflanzenlampen helfen. Drehen Sie die Pflanze gelegentlich, damit sie nicht einseitig wächst.

Frühjahrserwachen vorbereiten

Ab Februar können Sie die Wassergaben langsam erhöhen. Starten Sie mit schwacher Düngung, sobald neues Wachstum sichtbar ist. Prüfen Sie, ob Umtopfen nötig ist, und entfernen Sie alte Blätter.

Häufig gestellte Fragen zu Monstera Pflege

Im Sommer meist alle sieben bis zehn Tage, im Winter alle zehn bis vierzehn Tage. Entscheidend ist, dass die oberen zwei bis drei Zentimeter Erde trocken sind, bevor Sie erneut gießen.

Gelbe Blätter entstehen am häufigsten durch Überwässerung. Prüfen Sie das Substrat und reduzieren Sie die Wassergaben. Auch Nährstoffmangel oder ein einzelnes Altblatt können Ursachen sein.

Ein heller Standort ohne direkte Sonne ist ideal. Ost- oder Westfenster passen sehr gut. Bei Südfenstern sollte ein Sichtschutz verwendet werden.

Ja. Monstera ist giftig für Katzen und Hunde. Stellen Sie die Pflanze so auf, dass Tiere nicht an die Blätter gelangen.

Am einfachsten über Stecklinge. Schneiden Sie einen Trieb mit Blatt und idealerweise Luftwurzel ab und bewurzeln Sie ihn in Wasser. Nach vier bis sechs Wochen kann der Ableger eingetopft werden.

Nein. Luftwurzeln sind wichtig für Stabilität und Versorgung. Leiten Sie sie lieber in Richtung Topf oder Erde, statt sie zu entfernen.

Meist liegt es an zu wenig Licht oder jungem Pflanzenalter. Stellen Sie die Pflanze heller, aber ohne direkte Sonne. Mit der Zeit werden neue Blätter größer und stärker geschlitzt.

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